Unser Wahlprogramm
Das Wahlprogramm ist unter folgendem Link abrufbar:
http://juliankirchherr.files.wordpress.com/2009/08/mer.pdf (Flyer)
http://juliankirchherr.files.wordpress.com/2009/01/fdp-stadtverband-werl-kurz-2.pdf
Kinderbildungsgesetz (KiBiz) verbessert Personalsituation
WERL, DÜSSELDORF, 26.06.09. Zu den Auswirkungen des
Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) vor Ort nehmen nachfolgend Michael Dörrer
und Julian Kirchherr für die FDP Stellung:
„ Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) verbessert die Kinderbetreuung. Fakt
ist, dass es in NRW im kommenden Kindergartenjahr deutlich über 60.000
U3-Betreuungsplätze geben wird. Bei Regierungsübernahme im Jahr 2005
waren es lediglich 11.800 Plätze. Alles in allem werden im Jahr
2009 rund 1,2 Mrd. Euro für die Kinderbetreuung ausgegeben. Zum
Vergleich: Im Jahr 2007 waren es noch 819 Mio. Euro.“
Seit Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes habe sich auch die
Betreuungssituation deutlich verbessert, so Dörrer und Kirchherr. „Die
neuen Regelungen gehen weit über die alten Regelungen der rot-grünen
Landesregierung hinaus.“
„Familienpolitik hat unter der rot-grünen Landesregierung ein
Stiefmütterchendasein geführt und ist sträflich vernachlässig worden.
Erst die schwarz-gelbe Koalition hat hier endlich gegengesteuert,“ so
die FDP-Politiker weiter. „Diese Tatsache blendet SPD-Politiker Römer in
seiner polemischen Anfrage völlig aus."
Die Landesregierung wird innerhalb von vier Wochen die Anfrage des
Abgeordneten Römers beantworten. Für weitere Fragen zum
Kinderbildungsgesetz beusucht im August außerdem Christian Lindner, der
Generalsekretär der FDP-NRW, die Hellwegstadt, um mit Leitungspersonal
von Werler Kindertageseinrichtungen über KiBiz zu diskutieren.
Germany`s next Volksvertreter
is Dienstag spielten 308 im Reichstag Jugendliche Parlament. Mit dabei war auch der Werler Julian Kirchherr
BERLIN/WERL, 18.06.2009. Wie sieht das Leben eines Bundestagsabgeordneten aus? Wie funktionieren politische Entscheidungsprozesse und wie entstehen eigentlich Gesetze? Auf diese Fragen gibt das Planspiel „Jugend und Parlament“ eine Antwort, das seit 1981 im Deutschen Bundestag stattfindet. Mit dabei war dieses Mal auch der Werler Nachwuchspolitiker Julian Kirchherr.
Insgesamt nahmen 308 Jugendliche an der Polit-Simulation teil und schlüpften für vier Tage in die Rolle von Deutschlands höchsten Volksvertretern. Die Teilnehmer wurden über den Bundestagsabgeordnete/n ihres Wahlkreises eingeladen.
„Jeder, der mitmacht, erhält von uns einen neuen Lebenslauf und eine neue politische Gesinnung“, erklärt der Organisator Kay Wahlen. Aus dem jungliberalen Werler Julian Kirchherr wurde so der 45-jährige Sozialdemokrat Konstantin Harding, der für Mindestlöhne und die Deckelung von Manager-Gehältern kämpfte. Gemeinsam mit den anderen Genossen in der Fraktion und dem Koalitionspartner KVP beschloss er außerdem Gesetzesinitiativen, in denen es um direkte Demokratie, Biokraftstoffe, einen Auslandseinsatz und eine Rentenreform ging.
„Das war schon eine interessante Erfahrung, sich in ein anderes politisches Weltbild hineinzudenken“, schmunzelt Kirchherr. Einen langfristigen Wechsel zu den Sozialdemokraten schloss er jedoch kategorisch aus.
Wahlkampfauftakt der Liberalen
BRÜSSEL, WERL, 21.04.2009. Liberale aus ganz Europa haben in den
vergangenen Tagen die Endphase des Europawahlkampfs eingeleitet. Rund
1500 Europa-Kandidaten trafen sich dafür in Brüssel. Mit dabei war auch
der Werler Europakandidat Julian Kirchherr.
Schwerpunkt im Wahlkampf ist für die Liberalen vor allen Dingen das
Thema „Wirtschaft“. „Gerade in der Finanzkrise ist es wichtig, dass wir
nicht die Systemfrage stellen, sondern uns zur Sozialen Marktwirtschaft
bekennen,“ sagte Alexander Graf Lambsdorff, liberaler Spitzenkandidat in
NRW. „Wir richten uns gegen jegliche Form des Protektionismus. Freier
Handel ist die Grundlage des Wohlstand beim Exportweltmeister
Deutschland,“ so Lambsdorff weiter.
Am Rande des Wahlkampfauftakts begingen die Liberalen außerdem den
ersten „Tag der Bürgerrechte“. Dabei zeigten die Liberalen großen
Missmut über immer mehr Datenskandale in Europa.
Die Europawahl findet am 7. Juni statt. Ein Vergleich der Wahlprogramme
der verschiedenen Parteien steht unter www.julian-kirchherr.de
<http://www.julian-kirchherr.de> zum Download bereit. Der Vergleich
wurde von der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung erstellt.
Liberale treffen Rüttgers
WERL/DÜSSELDORF, 19.03.2009. Liberale auf Reisen: Am vergangenen
Donnerstag besuchte die heimische FDP sowie etliche Bürger den Landtag
in Düsseldorf. Dazu eingeladen hatte der FDP-Landtagsabgeordnete
Christof Rasche. Mit dabei waren auch Julian Kirchherr (Junge Liberale)
und Adolf Wiemhöfer (Liberale Senioren) aus Werl. Auf der Agenda stand
eine Plenardebatte sowie eine Diskussion mit Rasche. Der FDP-Nachwuchs
nutzte sogar die Gelegenheit zu einem kurzen Plausch mit
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, bis der Tag schließlich bei einem
gemütlichen Altbier in der Düsseldorfer Innenstadt ausklang.
Bei der Diskussionsrunde mit dem stellv. FDP-Fraktionsvorsitzenden
Christof Rasche stand das Thema „Kommunalwahltermin“ im Mittelpunkt. „Es
ist ein Trauerspiel, dass Grüne und SPD nun abermals vors
Landesverfassungsgericht ziehen. Mit dieser Wahltaktiererei muss Schluss
sein. Wir müssen endlich wieder über politische Inhalte reden!“
forderten Wiemhöfer und Kirchherr. Grüne und SPD wollen vor Gericht
ziehen, um die Bürgermeister-Stichwahl wieder einzuführen und die
Bundestags- und Kommunalwahl auf einen Termin zu legen. „Wie können
Grüne und SPD für weniger Wahlen und höhere Wahlbeteiligung plädieren
und gleichzeitig mit der Stichwahl eine weitere Wahl mit traditionell
miserabler Wahlbeteiligung wieder einführen wollen?“ wunderten sich die
Werler Stadtratskandidaten.
Alle Bilder und ausführlicher Bericht zur Fahrt auf
www.julian-kirchherr.de <http://www.julian-kirchherr.de>
Kirchherr im FDP-Bezirksvorstand
WERL/ERWITTE, 13.03.09. Der jungliberale Werler Nachwuchspolitiker
Julian Kirchherr ist am vergangenen Freitag auf dem FDP-Bezirksparteitag
in Erwitte mit 96% der Stimmen in den Bezirksvorstand gewählt worden. Er
bekleidet dort von nun an das Amt des Schriftführers. Damit ist er der
Nachfolger von Forusan Madjlessi (Lippstadt), der das Amt aus
beruflichen Gründen niederlegte.
Neben der Wahl des Schriftführers standen außerdem die Wahlen für die
Landtags- und LWL-Liste an. Für den Landtag nominierten die Liberalen
den Erwitter Christof Rasche mit überragender Mehrheit als ihren
südwestfälischen Spitzenkandidaten. „Eine ausgezeichnete Wahl,“ waren
sich die Jungen Liberalen auf dem Bezirksparteitag einig.
In einer Kampfkandidatur um die Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe
konnte sich außerdem der JuLi-Bezirksvorsitzende Urs Frigger (Soest)
gegen den HSK-Kandidaten Friedhelm Walter deutlich mit 51 zu 28 auf
Listenplatz 2 durchsetzen. „Die Jungen Liberalen waren niemals so stark
wie heute,“ freuten sich Urs Frigger und Julian Kirchherr.
NRW im Jahre 2025
WERL/BONN, 07.03.09. Wie sieht NRW im Jahre 2025 aus? Diese Frage
diskutierten rund 300 Jugendliche aus unterschiedlichen
gesellschaftlichen Gruppen auf dem ersten „Zukunftskongress“ der
CDU/FDP-Landesregierung am vergangenen Freitag in Bonn. Mit dabei war
auch der Werler FDP-Nachwuchspolitiker Julian Kirchherr.
„Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Es kommt heute darauf an, aus
der Zukunft zu lernen. Denn wir wollen schon heute Antworten auf die
Fragen von morgen finden,“ erklärte der NRW-Ministerpräsident und
Gastgeber Jürgen Rüttgers den Grund der Veranstaltung. Parallel zum
Zukunftskongress tagten Experten aus Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft auf dem Petersberg in Bonn und beschäftigten sich ebenfalls
mit dem Thema „NRW 2025“. „Aber ihr seid viel konkreter als die da
oben,“ lobte Rüttgers den Nachwuchs.
So erarbeite der Nachwuchs in verschiedenen Workshops und
Podiumsdiskussionen Visionen für das Leben in fünfzehn Jahren. Dabei
standen insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die
Themen „demographischer Wandel“ und „Umweltschutz“ im Vordergrund. Die
WDR-Moderatorin Anna Planken führte durch die Veranstaltung. Neben
Jürgen Rüttgers nahmen auch Familienminister Armin Laschet, 1Live-DJ
Michael Imhof und Viva-Gründer Dieter Gorny als prominente Gäste an der
Veranstaltung teil. „Für den großen Wurf ist der Kongress sicherlich zu
kurz gewesen, aber ich denke, dass wir Teilnehmer nun nach so vielen
konstruktiven Diskussionen mutiger nach vorne blicken,“ resümierte
Julian Kirchherr. Mit den Ideen der Jugendlichen und Experten soll in
einem interministeriellen Arbeitskreis weiter gearbeitet werden.
Mehr Infos zum Zukunftskongress: www.julian-kirchherr.de
Michael Dörrer: "FDP im Aufwind"
Werl. "Wenn nicht jetzt, wann dann, wenn nicht Du, wer sonst?" Mit
musikalischer Untermalung bestätigte der FDP-Stadtverband Werl gestern
Abend nun offiziell die Bürgermeisterkandidatur von Michael Dörrer. *
"Die FDP ist im Aufwärtstrend", begründete Dörrer seine Kandidatur.
Besonders die jüngsten Entwicklungen in den Bereichen Schule,
Stadtentwicklung und Finanzen haben ihn dazu veranlasst, für das Amt des
Bürgermeisters zu kandidieren. "Ich sehe den Schulstandard in Werl
gefährdet, bei der Stadtplanung wird der Zufall vom Irrtum abgelöst",
sagte Michael Dörrer bei der FDP-Wahlversammlung gestern Abend in der
Gaststätte "Diers". "Werl hat keinen ausgeglichenen Haushalt, das ist
keine gute Visitenkarte."
Bei der Wahl der Reserveliste - Wickedes FDP-Vorsitzende Christa Lenz
fungierte als Versammlungsleiterin - gab es eine kleine Überraschung.
Der erst 19-jährige Julian Kirchherr wurde auf den Listenplatz zwei
gewählt. "Über das Vertrauen freue ich mich sehr", so Kirchherr.
• Die Direktkandidaten und ihre Wahlkreise: Alexander Pasenih (1);
Benjamin Bauer (2); Lukas Chmurczyk (3); Vanessa Kunze (4); Melanie
Dörrer (5); Christian Schulz (6); Michael Dörrer (7); Dr. Jochen Müller
(8); Martina Kourouma-Dröger (9); Heike Schütte (10); Christa
Sodenkamp-Heine (11); David Pustelnik (12); Mathilde Ebbers (13); Günter
Brandenburger (14); Adolf Wiemhöfer (15); Stefanie Müller (16); Katrin
Bettermann (17); Julian Kirchherr (18); Lisa Bergner (19); Gerhard
Lethaus (20). Die ersten vier Plätze der Reserveliste: Michael Dörrer
(1); Julian Kirchherr (2); Adolf Wiemhöfer (3); Dr. Joachim Müller (4).
Schulstrukturdebatte geht weiter
WERL, 21.02.2009. Die Schulstrukturdebatte in Werl geht weiter: Nachdem in den vergangen Tagen CDU-Fraktionschef Gerd Beul Sympathien für eine Verbundschule geäußert hatte und der Bericht der Gemeindeprüfanstalt die Zusammenlegung von Grundschulen in Werl anregte, meldet sich nun FDP-Nachwuchspolitiker Julian Kirchherr wieder zur Wort. Kirchherr hatte zu Beginn der Woche für die Umwandlung der Petri-Hauptschule in eine Gesamtschule plädiert und präzisiert jetzt seinen Vorschlag.
So sei es richtig, dass eine dritte Oberstufe in Werl wenig Sinn mache, dafür aber eine Gesamtschule von der fünften bis zehnten Klasse umso mehr, sagt Kirchherr. Ohnehin lasse die CDU/FDP-Landesregierung fast nur noch Gründungen von Sekundarstufe-I-Gesamtschulen zu, da Jugendliche an Gesamtschulen beim Zentralabitur deutlich schlechter abgeschnitten hätten als Gymnasiasten. „Gemeinsames Lernen von Schülern mit vollkommen verschiedenen Begabungen halten viele Eltern zu Recht für eine gute Idee. Es ist aber wichtig, dass die Gesamtschüler nach der Sekundarstufe I die Chance erhalten, sich dem Leistungsniveau der gymnasialen Oberstufe anzupassen, “ so Kirchherr. Eine Gesamtschule ohne Oberstufe könne auch eine sehr gute Schule sein.
Von der Idee einer Verbundschule hält Kirchherr hingegen wenig. „Die Eltern, die ihre Kinder auf Gesamtschulen nach Unna oder Soest schicken, werden das nicht noch einmal überdenken, wenn es in Werl plötzlich eine Haupt- und Realschule unter einem Dach gibt. Diesen Eltern geht es um die alternative Schulform und die gilt es deshalb in Werl zu schaffen.“ Kirchherr weist außerdem darauf hin, dass durch eine Verbundschule in Werl entweder de facto eine dritte Realschule geschaffen würde oder aber eine Mega-Schule durch die Zusammenlegung von Städtischer Realschule und Petri-Hauptschule. „Da hat Herr Beul seinen Vorschlag nicht zu Ende gedacht. Für eine dritte Realschule ist in Werl kein Bedarf erkennbar und auch eine Mega-Schule ist ohne Frage nicht im Interesse der Schüler, “ argumentiert Kirchherr.
Julian Kirchherr hofft, dass die Debatte um die Werler Schulstruktur nach den Kommunalwahlen auch in konkreten Ergebnissen mündet.
JuLis auf Landeskongress
WITTEN/WERL. Erfolgreiches Wochenende für die heimischen Jungliberalen.
Denn mit Julian Kirchherr (Werl), Urs Frigger (Soest) und Friedemann
Brockmeyer (Werl) reisten gleich drei Nachwuchspolitiker aus dem
Kreisverband Soest zum JuLi-Landeskongress nach Witten. Dort
debattierten sie das kommunale Rahmenwahlprogramm mit dem Titel „Dein
Stadt. Dein Viertel. Deine Zukunft!“
Darin fordern die Jungen Liberalen insbesondere Vielfalt in der
kommunalen Bildungslandschaft. Kirchherr dazu: „Jede Kommune ist
einzigartig – in ihren Stärken, aber auch in ihren Schwächen. Deshalb
wäre es auch und gerade bei der Bildungspolitik falsch, pauschale
Lösungen von oben herab anzubieten. Wir Liberale setzen auf pragmatische
Fall-zu-Fall-Entscheidungen.“ Für Werl bedeute das, über die Umwandlung
der Petri-Hauptschule in eine Gesamtschule nachzudenken. „Die aktuellen
Anmeldezahlen aber auch die langfristige Tendenz zeigen deutlich, dass
in Werl kein Bedarf mehr für zwei Hauptschulen besteht. Aber immer mehr
Eltern vor Ort wünschen sich eine Gesamtschule, sind aber momentan noch
gezwungen, ihre Kinder nach Unna oder Soest zu schicken.“ Eine
Gesamtschule in der Hellwegstadt wäre ein Zeichen der Vielfalt und würde
den Bildungsstandort Werl weiter stärken, glaubt Kirchherr.
Reserveliste für die Kommunalwahl 2009
Die Werler Liberalen haben sich auf ihrem Neujahrsempfang am vergangenen Freitag intensiv mit der Aufstellung der Reserveliste für die anstehende Kommunalwahl beschäftigt.
Der Vorstand wird den Mitgliedern dazu am 02.03.2008 auf einer Wahlversammlung vorschlagen, mit einem Team ins Rennen zu gehen, dass alle Altersgruppen ansprechen soll.
Altbewährtes wird durch jungliberales Ideenreichtum ergänzt. Für die Reserveliste werden Michael Dörrer (FDP-Ratsherr), Julian Kirchherr (Vorsitzender Kreisverband der Jungen Liberalen Soest), Adolf Wiemhöfer (FDP-Vorstandsmitglied), Dr. Jochen Müller (FDP-Stadtverbandsvorsitzender), Christian Schulz (FDP-Vorstandsmitglied), Melanie Dörrer (FDP-Vorstandsmitglied) und Lukas Chmurczyk (Vorsitzender Stadtverband der Jungen Liberalen Werl) kandidieren. Ziel bei der Kommunalwahl ist es, wieder mit Fraktionsstatus in den Werler Rat einzuziehen. Nach den Erfahrungen der letzen Wahl gilt die Devise: „Drei sind besser als zwei!“
JuLis: NPD-Bundesparteitag in Werl wäre Super-GAU
Für die Jungen Liberalen (JuLis) Werl nimmt Julian Kirchherr nachfolgend
Stellung zum geplanten NPD-Bundesparteitag in Werl und zu der
Bürgerinitiative „Werler Workshop Werte“:
„Es ist ehrenhaft und bemerkenswert, dass die Bürgerinitiative „Werler
Workshop Werte“ die Stadthalle für das nächste halbe Jahr quasi
ausgebucht hat, um einen NPD-Bundesparteitag in unserer Stadt zu
verhindern. Keiner will die Nazis bei sich zu Hause. Ein
NPD-Bundesparteitag in Werl wäre ein Super-GAU für unsere Stadt.
Allerdings stellt das Vorgehen der Bürgerinitiative keine langfristige
Lösung da – davon bin ich nach Gesprächen mit unserem heimischen
FDP-Bundestagskandidaten und Juristen Urs Frigger sowie dem
Bundestagsbüro van Essen überzeugt. **Die NPD ist mit dieser Idee nicht
abgewehrt, wir sollten da keine falschen Hoffnungen wecken.** Ich habe
bereits gestern während des Treffens darauf hingewiesen, dass die NPD
sich darum bemüht, Bundesparteitage im Halbjahrestakt abzuhalten. Es
wäre nicht das erste Mal, wenn die NPD bereits in einigen Monaten die
nächsten freien Termine in der Stadthalle anfragen würde. Dann müssten
wir Werler die Stadthalle wieder komplett ausbuchen und das ist auf
lange Sicht einfach nicht zu stemmen.
Ohnehin ist es auch fraglich, ob die Buchung der Bürgerinitiative vor
dem Verwaltungsgericht bestand haben wird. Weil die NPD sich zuerst um
eine Buchung der Stadthalle bemüht hat, könnte das juristisch äußerst
eng werden. In Bamberg und Berlin-Reinickendorf zum Beispiel hat man
bereits Ähnliches versucht - in Bamberg war man damit in der ersten
Instanz erfolgreich, in Berlin –Reinickendorf leider nicht.
Es bleibt festzuhalten: Solange die NPD nicht verboten ist, wird es
furchtbar schwierig, die Rechten juristisch außen vor zu lassen. Die
Verwaltung hat die NPD-Anfrage kategorisch abgelehnt mit dem Hinweis auf
eine örtliche Satzung, die die Stadthalle nur demokratischen Parteien
zugänglich macht. Allerdings entscheidet über die Verfassungskonformität
einer Partei nun einmal das Bundesverfassungsgericht und nicht Michael
Grossmann – so ärgerlich das in diesem Fall auch sein mag.
Gegen die Tagung der NPD können wir nur und müssen wir auch mit
juristischen Tricks vorgehen und ein solcher ist bereits die
nachträgliche Buchung der Stadthalle durch die Bürgerinitiative. Falls
die NPD wirklich in ein paar Monaten die nächste Buchungsanfrage stellt,
sollten wir abwägen, ob wir die Nutzung der Stadthalle womöglich für
alle politischen Parteien sperren. Das schadet ohne Frage auch uns
Demokraten und mag zunächst wie ein krasser Vorschlag klingen, ist aber
vielleicht eher praktikabel als die zweite langfristige
Lösungsmöglichkeit: Die Vollprivatisierung der Stadthalle. Wäre die
Stadthalle privat, müsste die NPD vors Zivilgericht ziehen, und wäre
dort chancenlos. Kein privater Betreiber lässt Nazis in seinen Laden,
das wäre geschäftsschädigend. Deswegen konzentriert sich die NPD mit
ihren Anfragen auch ganz gezielt auf Kommunen, die immer noch eine
Stadthalle in öffentlicher Trägerschaft betreiben.
Lassen Sie uns aber zunächst alle hoffen, dass die NPD durch das
herausragende Engagement der Bürgerinitiative weiterzieht und Werl als
Tagungsort nicht mehr in Betracht ziehen wird.“
Bilanz zum Werler Schüler-Beirat
Seit gut einem Jahr gibt es nun einen Schüler-Beirat in Werl – und damit
ist es für uns als Initiativgruppe allerhöchste Zeit, eine erste Bilanz
zu ziehen und unsere Sicht der Dinge darzustellen.
Wir haben ohne Frage große Hoffnungen auf dieses Projekt gesetzt. „Mehr
Demokratie“ und „ein Sprachrohr für die Jugend“ lauteten unsere
Grundgedanken. Uns allen ist dabei allerdings von Anfang an klar
gewesen, dass diese hohen Ziele nicht einfach mit dem formellen
Beschluss zum Schüler-Beirat erreicht werden würden. Damit ging die
Arbeit erst richtig los.
Wie angekündigt haben wir das Projekt deshalb weiter begleitet und immer
wieder den Kontakt zum Beirat gesucht. Wir sind sehr froh darüber, dass
wir in den Gesprächen mit Beirats-Mitgliedern am 6.11. und 11.11 Impulse
setzen konnten, um unser Werler Jugendparlament weiter zu verbessern.
Wir freuen uns außerdem ganz besonders, dass wir mit dem Musiker und
freien Journalisten Matthias Bölsing einen großen Idealisten für unser
Projekt hinzugewinnen konnten.
Der Einführungs-Workshop, den eine Arbeitsgruppe des Schüler-Beirats nun
plant, ist in unseren Augen viel versprechend, insbesondere, wenn er an
einen Besuch des funktionierenden Jugendparlaments in Herdecke gekoppelt
wird. Schön, dass wir auch hier in die Planungen miteinbezogen werden
und schade, dass die Verwaltung den Beirat bis dato ahnungslos
hinsichtlich seiner Gestaltungsmöglichkeiten gelassen hat. Wir hoffen,
dass jeder in der Verwaltung hinter dem Projekt „Schüler-Beirat“ steht
und nichts an den Gerüchten dran ist, man wolle das Projekt totlaufen
lassen. Und wir wundern uns immer noch, wie die Verwaltung ganze 11 ½
Monate lang vergessen konnte, dass das Jugendparlament auch ein Budget hat.
Wer bereits eine Beiratssitzung besucht hat, wird schnell erkannt haben,
dass es noch nicht rund läuft. Die aktive Mitarbeit der Schüler ist noch
mau und das Gemurmel groß. Das liegt natürlich nicht nur an der
Verwaltung, sondern auch an den Schülern selbst. Denn viele von ihnen
sind eher per Zufall ins Jugendparlament gerutscht. Die
Schülervertretungen haben sie dorthin geschickt, vorher bequatscht und
überredet. Wir Initiatoren habe von Anfang an davor gewarnt, auf Wahlen
in den Schulen zu verzichten. Nur durch Wahlen kann das Projekt
„Schüler-Beirat“ unter den Schülern bekannt werden und nur so kommen die
in den Beirat, die es wirklich wollen!
Wir Initiatoren schreiben daher zwei Ideen auf den Wunschzettel für den
Weihnachtsmann: Erstens schlagen vor, dass darüber diskutiert wird, ob
nicht möglichst bald echte Wahlen an den Schulen durchgeführt werden
sollten, am besten direkt nach den Sommerferien. Vielleicht könnten
Verwaltung und Beirat gemeinsam Lehrer finden, die die Schirmherrschaft
und damit auch einen Großteil der Organisation für die Wahlen
übernehmen. Natürlich ist das mühselig, aber unerlässlich!
Außerdem plädieren wir dafür, dass bei diesen Wahlen auch
Oberstufenschüler in den Beirat gewählt werden können. Uns scheint es,
als gäbe es noch nicht genügend Leithammel im Beirat, die die anderen
mitziehen. Diese Funktion könnten Abiturienten mit einer großen Klappe
womöglich übernehmen.
Ein Politprofi, der (noch) keiner sein will
Der 19-jährige Werler Julian Kirchherr ist Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen im Kreis Soest
WERL. Ob Julian Kirchherr mit Absicht zum Pressetermin ein Hemd in den Farben seiner Mutterpartei angezogen hat, ist nicht gewiss. Zuzutrauen wäre es dem 19-jährigen Werler aber durchaus. Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen in Soest wirkt trotz seines jungen Alters schon wie ein echter Polit-Profi. Das gelbe Hemd mit dem blauen Adler kann Zufall sein. Oder auch eine kalkulierte Demonstration seiner Verbundenheit zur FDP.
Dabei war diese Verbundenheit zu den Liberalen nicht immer schon so ausgeprägt. „Nach einem Austauschjahr in Amerika wollte ich mich politisch engagieren, aber ich wusste nicht, bei welcher Partei. Also ließ ich mir erstmal Info-Material schicken.“
Für Kirchherr begann damit eine völlig unvoreingenommene Parteienforschung, die im Oktober 2006 in der Entscheidung gipfelte, den Jungen Liberalen beizutreten: „Die haben mir mit Abstand am besten gefallen.“
Besonders der Aspekt der Gleichberechtigung im Programm der JuLis hat bei Julian Kirchherr Eindruck hinterlassen – ein Thema, das ihm während seines Aufenthalts in Colorado Springs immer wichtiger wurde: „In den USA lebte ich in einer sehr konservativ-christlichen Gastfamilie. Hier wurde Gleichberechtigung nicht akzeptiert. Weder zwischen Mann und Frau, noch zwischen Hetero- und Homosexuellen.“
Dass die liberale Programmatik der FDP den damals 17-jährigen zur Parteimitgliedschaft bewegte, stieß in seinem Umfeld nicht nur auf Begeisterung: „Meine Eltern sind politisch eher links ausgerichtet und hätten es vielleicht lieber gesehen, wenn ich mich einer anderen Partei angeschlossen hätte. Aber viel wichtiger ist denen, dass ich die Wäsche mache und keine Socken rumliegen lasse.“
Dabei nimmt es Kirchherr in Puncto Parteitreue manchmal selbst nicht so genau. Als sein großes politisches Vorbild bezeichnet er Helmut Schmidt: „Der ist ganz toll. Ein Mann, der klare Positionen bezieht, auch wenn sie unbequem sind. Das beeindruckt mich.“
Eine politische Karriere wie der Alt-Bundeskanzler strebt der Werler Jungpolitiker allerdings nicht an: „Berufspolitiker will ich eigentlich nicht werden. Ich habe während eines Praktikums zwei Wochen im Bundestag gesessen und weiß, wie viel Arbeit die Abgeordneten haben. Zum Leben bleibt da nur wenig Zeit. Ich glaube, das wäre nichts für mich.“
Im Oktober fängt der Abiturient erstmal mit dem Studium an: „Public Administration: European Studies“ nennt sich der Studiengang, hinter dem sich laut Kirchherr ein „klassisches Studium der Verwaltungswissenschaften“ verbirgt. Und auch wenn der 19-jährige dafür bald nach Münster umzieht, wird er sich weiter für die Kommunalpolitik im Kreis Soest engagieren.
Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Bildungspolitik. „Das mit Abstand spannendste Thema!“ Auch hier hat ihn das Konzept der FDP überzeugt, etwa die Idee, Real- und Hauptschulen zusammenzulegen: „Wir als JuLis sind dafür,“ sagt er und unterstreicht seine ausgesuchte Wortwahl mit konzentrierter Mimik und selbstbewusster Körpersprache. Julian Kirchherr wirkt nicht nur äußerst kompetent, wenn er von Politik spricht, sondern auch sehr erwachsen. Ihm wäre eine Karriere als Berufspolitiker durchaus zuzutrauen. Und auch wenn Kirchherr selbst sagt, „das wäre nichts für mich“, wiegelt er kurze Zeit später ab und fügt hinzu: „Aber eine abgeschlossene Meinung habe ich hier noch nicht.“ Text: Alexander Kruse
JuLi-Kreisvorsitzender Kirchherr wird Spitzenkandidat der Kreis-FDP fürs Europaparlament
SOEST, 09.09.2008. Auf dem außerordentlichen FDP-Kreisparteitag wählten rund vierzig Liberale den 19-jährigen Werler und JuLi-Kreisvorsitzender Julian Kirchherr zum Spitzenkandidaten der Kreis-FDP fürs Europaparlament. In seiner Vorstellungsrede erkärte Kirchherr:
Liebe Parteifreunde,
mein Name ist Julian Kirchherr, ich bin neunzehn Jahre alt und habe gerade am Marien-Gymnasium in Werl mein Abitur bestanden. Anfang Oktober nehme ich ein Studium in „Public Administration: European Studies“ in Münster auf. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich ein klassisches Studium der Verwaltungswissenschaften, das allerdings den Schwerpunkt auf die rechtlichen und wirtschaftlichen Strukturen der europäischen Union legt.
Das „Projekt Europa“, die europäische Union ist für mich ein Thema geworden während meines Jahres als Austauschschüler in Colorado Springs. Erst in den Vereinigten Staaten von Amerika habe ich erkannt habe, was für eine großartige Idee die Vereinigten Staaten von Europa wären. Und in Amerika habe ich mich auch das erste Mal als Europäer gefühlt habe, spätestens, wenn ein Freund zu mir sagte: „Es ist so unfair, dass ihr Europäer euch schon mit sechzehn Jahren betrinken dürft.“
Europa ist eine klasse Sache, und ich würde gerne als Ihr Kandidat einen winzigen Beitrag dazu leisten, dass diese klasse Sache etwas mehr Begeisterung bei der Bevölkerung, auch im Kreis Soest, entfacht. Und als Ihr Kandidat würde es mir natürlich auch ganz besonders darum gehen, warum der Bürger sein Kreuz bei uns Liberalen machen sollte.
Die FDP steht als einzige Partei für einen ganzheitlichen Liberalismus, das bedeutet zum einen, dass wir für die Bürgerrechte stehen, aber auch - und das werden wir Liberale nie müde zu betonen – für das freie Unternehmertum, den Wettbewerb und die freie und soziale Marktwirtschaft. Wir Liberale stehen für die Vernunft im europäischen Labyrinth. Und wir stehen für die richtigen, wenn auch beizeiten unpopulären Positionen.
Wenn eine Kuh mit zwei Euro pro Tag mehr Geld von der EU erhält, als die Hälfte der Weltbevölkerung am Tag zum Leben hat, dann richten wir Liberale uns dagegen. Wir Liberale richten uns gegen diese ausgearteten Agrarsubventionen, auch in der Soester Börde.
Wir Liberale treten ein für ein starkes Europa. Wenn Russland in einen souveränen Staat einfällt, muss Europa mit geeinter, entschiedener Stimme antworten. Und deshalb sind wir Liberale überzeugt davon, dass der Lissabonner Vertrag ratifiziert werden muss – aber nicht um jeden Preis. Wenn EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy oder der designierte SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier fordern, dass die Iren nach ihrem Nein zum EU-Vertrag noch einmal abstimmen sollten, dann richten wir Liberale uns auch dagegen. Bei uns wird nicht so lange abgestimmt, bis uns das Ergebnis passt. Das ist keine Demokratie und so lässt sich mit Sicherheit keine Begeisterung für das Projekt „Europa“ schaffen.
Liebe Parteifreunde, lasst uns im kommenden April, Mai und Juni nicht nur einen engagierten Kommunalwahlkampf kämpfen, sondern uns auch hier vor Ort die Idee eines starken Europas vertreten. Ich bitte um eure Stimme. Dankeschön.
Werler Liberale begrüßen das geplante Rekord-Windrad
Die politische Diskussion über die 190 Meter große Windanlage zwischen Hilbeck und Budberg beginnt
WERL (hase). In der politischen Beratung sind sie noch nicht, diskutiert werden sie aber schon. Die Pläne zum Aufbau eines rund 190 Meter großen Windrads zwischen Werl und Hilbeck werden von der Werler FDP und den Jung-Liberalen unterstützt.
"Wir hoffen, dass aus dem klaren "Ja" zu diesen Möglichkeiten der Energiegewinnung kein kleinlautes "Eher nicht" wird, sobald es um eine Ansiedlung in Werl geht," so FDP-Ratsherr Michael Dörrer und der Werler JuLi-Chef Julian Kirchherr. Die Liberalen verweisen nicht nur auf mehr saubere Energie, sondern auch auf zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für die knappen Werler Kassen. Vielleicht würden durch ein "Rekord-Windrad" weitere Investoren nach Werl gelockt. "Wir hoffen, dass sich niemand in der Stadt über Windrad-Konzentrationsflächen streiten wird," sagen die Werler Liberalen. Ein "Rekord-Windrad" könne schließlich auch ein "erfrischendes Aushängeschild" für Werl sein.
Bei der Diskussion um Windräder im Werler Stadtwald hatten sich die Werler Liberalen zurückgehalten. "Ein schwieriges Thema," so die FDP dazu.
Aus: Westfalenpost (26.08.2008)
Po(liti)ker für bessere Karten
Nachbar in Not: Junge Liberale veranstalten Turnier am 20. September in der Galle
WERL. Dass der Nachbar in Not ist, hofft beim Poker jeder Spieler. Denn je schlechter die Karten beim Nebenmann sind, umso besser stehen die eigenen Chancen auf den Sieg im Spiel.
Anders als im Pokerspiel ist der Bluff aber im wahren Leben selten gefragt. Wer hier sprichwörtlich schlechte Karten hat, gehört zu den Verlierern der Gesellschaft. Diesen Menschen hilft in Werl seit sieben Jahren die ANZEIGER-Hilfsaktion "Nachbar in Not".
Jetzt gibt es bald ein Poker-Turnier, das für bessere Karten bei den Betroffenen sorgen soll. Denn die Jungen Liberalen (JuLis) erheben eine Teilnahmegebühr von einem Euro für das Turnier. Die geht komplett an "Nachbar in Not". Am 20. September ist um 19.00 Uhr Beginn in der Gaststätte "Galerie". "Zock mit den Politikern" haben die JuLis den Flyer zum Turnier überschrieben. Neben der Politik soll vor allem der Spaß im Vordergrund stehen. Es winkt ein Hauptpreis von 450€. Anmeldungen unter fdp-poker(at)gmx.de, in der "Galle" oder am Abend.
Aus: Soester Anzeiger, Werl 5, 20.8.2008 - Autor: Gerald Bus
Kopfnoten 2.0
Am Mittwoch gibt’s mit den Zeugnissen nun zum zweiten Mal nicht nur Noten in Mathe, Deutsch oder Physik, sondern auch in Konfliktverhalten, Verantwortungsbereitschaft oder Kooperationsfähigkeit. Und ich bleibe dabei: Diese Kopfnoten sind blinder bildungspolitischer Aktionismus.
Na klar, das Sozialverhalten sollte auf dem Zeugnis Ausdruck finden. Das geht mit der momentanen Regelung aber ganz bestimmt nicht. Zwei Belege:
1. Als ein Bewertungskriterium für die Kopfnote in „Selbstständigkeit“ wird „Zeitmanagement am Nachmittag“ angeführt. Woher aber soll mein Lehrer wissen, wie ich meinen Nachmittag organisiere?
2. Wer das „Konfliktverhalten“ bewerten will, müsste einen Schüler erst einmal in einem Streit erleben. Zumindest am Marien-Gymnasium aber verlief der Schulalltag doch recht harmonisch.
Etliche Lehrer an unserer Schule geben frei heraus zu, dass sie die Kopfnoten, die sie vergeben, kaum stichhaltig begründen können. Denn die momentane Regelung ist ein bürokratisches, aussageloses Ungeheuer.
Mein Vorschlag: Ein ausformuliertes Zeugnis über das Sozialverhalten. Ganze Sätze werden den Schülern viel eher gerecht als schablonenhafte Zahlen. So ein Zeugnis gäbe Eltern und vielleicht auch späteren Arbeitgebern ein viel detaillierteres Feedback. Natürlich bedeutet das mehr Arbeit für die Lehrerkollegien, aber an der Paul-Gerhardt-Grundschule klappt das doch zum Beispiel auch.
Bleibt zu hoffen, dass CDU-Kultusministerin Sommer bald zugibt, dass ihr Ministerium die Idee der Kopfnoten überstürzt umgesetzt hat. Die FDP plädiert immerhin bereits für eine Reduzierung der derzeit sechs Kopfnoten. Und dass Frau Sommer erlaubte, die Zentralabiturklausur in Mathematik zu wiederholen, gibt ja sogar noch mehr Grund zur Hoffnung.
Für die Jungen Liberalen: Julian Kirchherr
Werler Liberale kickern für den guten Zweck
Ratsherr Michael Dörrer und JuLi-Kreisvorsitzender Julian Kirchherr erringen Achtungserfolg
WERL, 14.06.2008. Als das Team „Große Freiheit“ gingen die beiden Werler Liberalen Michael Dörrer und Julian Kirchherr am vergangenen Samstag für den guten Zweck an den Start. Denn der SV Hilbeck veranstaltete ab 14.00 Uhr im Autohaus Max & Moritz ein „Promi“-Kickerturnier, um mit dem Erlös die Werler Sportvereine zu unterstützen.
Neben den Liberalen versuchten sich auch unter anderem das Team „FC Rathaus“ oder die „roten Barone“ (SPD) als Tischfußballer. Jedes Team bekam ein Land der Europameisterschaft zugelost, das es während des Turniers repräsentieren sollte. Die „Große Freiheit“ ging als Polen an den Start und erwischte damit eine regelrechte Todesgruppe: Denn so mussten sich die Liberalen mit Deutschland („die blau-weißen Türken), Kroatien („die Geißböcke“) und Österreich („Die Liebfrauenstraßler“) messen. Den Einzug ins Viertelfinale verpassten Kirchherr und Dörrer zwar, aber immerhin reichte es noch für den dritten Platz in ihrer Gruppe – für die Kommunalpolitiker ein Achtungserfolg
„Es hat riesigen Spaß gemacht, an diesem Turnier teilzunehmen. Wir sind auf jeden Fall das nächste Mal wieder mit dabei,“ waren sich Dörrer und Kirchherr nach Ende der Veranstaltung einig.
Werler Liberale unterstützen Liberale Senioren
Adolf Wiemhöfer und Julian Kirchherr nehmen am Gründungskongress der FDP-Seniorenorganisation in Bad Sassendorf teil
WERL/BAD SASSENDORF. Mit Begeisterung nahmen der Werler JuLi-Kreisvorsitzender Julian Kirchherr und der Werler FDP-Beisitzer Adolf Wiemhöfer am Gründungskongress der Liberalen Senioren im Kreis Soest in Bad Sassendorf am Montag (02.06.08) teil. Mit dabei war auch der Lippstädter Günter Münzberger, Landesvorsitzender der Liberalen Senioren.
In seinem Grußwort erklärte Kirchherr:
„Ich bin sehr froh, dass ich heute Abend an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Mit meiner Anwesenheit will ich demonstrieren, dass der viel beschworene „Krieg der Generationen“ nicht existiert. Das Miteinander von Jung und Alt ist von Fürsorge und Vernunft geprägt, so lehren es mich meine eigenen Erfahrungen. Ohnehin eint uns mehr als das uns trennt: So vergessen doch diejenigen, die von sich meinen in der Blüte ihres Lebens zu stehen, viel zu oft die Interessen und Themen unserer Generationen. Deshalb ist es wichtig, dass Jung und Alt sich organisiert, um eine starke Stimme in der FDP zu werden. Durch die Bildung der Liberalen Senioren im Kreis Soest ist somit ein Schritt getan, um uns Liberale noch lebendiger, noch programmatischer, noch besser zu machen.“
Senioren-Landeschef Münzberger kritisierte im Laufe des Abends insbesondere den Spaßwahlkampf der FDP bei der Bundestagswahl 2002. Damit habe man nur die junge Generation umworben und die Senioren verprellt. Dazu erklärte Kirchherr:
„Wenn es um den FDP-Spaßwahlkampf geht, muss ich als Junger Liberaler Abbitte leisten. Wir haben diesen Wahlkampf gewollt, und er war letztlich ein großer Fehler. Wir haben viel Seriosität eingebüßt und das hängt uns noch bis heute nach. Aber ich verspreche: Mit den Jungen Liberalen wird es nicht noch einmal so einen Wahlkampf geben. Die FDP muss einen Wahlkampf machen, der die gesamte Gesellschaft anspricht.“
Da die Liberalen Senioren nicht in Stadt-, Kreis- und Bezirksverbände gegliedert sind, bildete man am Abend eine Regionalgruppe. Ein weiteres Treffen steht nach den Sommerferien an, mit dem Ziel die frische Truppe zu festigen. Wiemhöfer kündigte seine Mitarbeit bei dem Projekt an und äußerte die Hoffnung, dass mit der Gründung auch ein Impuls für Werl gegeben werden könnte. „Seniorenpolitik führt in der Hellwegstadt leider immer noch ein Stiefmutterdasein,“ so Wiemhöfer nach Ende der Veranstaltung.
"Sparkassen stärken"
In ihrer jüngsten Pressemitteilung befürwortet die Linke in Werl den Erhalt der Sparkassen. Angeblich plane die amtierende Landesregierung, so die Linke, die Sparkassen „für private Investoren zu öffnen.“ Außerdem zeigt sich die Linke „besorgt“ über die Krise der WestLB und prangert das dazugehörige Sanierungskonzept der Regierung an. Dabei entsteht der Eindruck, als trage die aktuelle Landesregierung die Schuld am WestLB-Fiasko.
Dass sich die SED-Nachfolgepartei für die Stärkung des öffentlich-rechtlichen Bankensektors ausspricht, verwundert nicht. Allerdings legt die Art und Weise, wie die Werler Linke diese Zustimmung äußert, die Substanz dieser Gruppierung offen.
So ist es zunächst schlichtweg falsch und erlogen, dass die CDU/FDP-Landesregierung eine Öffnung der Sparkassen für private Investoren plant. Die Landesregierung steht hinter dem Drei-Säulen-Modell des deutschen Bankenwesens und verteidigt dies auch gegenüber der europäischen Kommission. Gerade angesichts der internationalen Finanzmarktkrise ist es wichtig, dass der Bürger weiterhin eine Bank hat, der er vertraut. Notwendig ist es dabei, dass gerade die Sparkassen mit gutem Beispiel vorangehen, also insbesondere das regionale Unternehmertum stärken. Genau darauf zielt u. a. das neue Sparkassengesetz ab.
Nicht nur der Linken, sondern dem gesamte Spektrum der politischen Parteien bereitet die Krise der WestLB Sorgen. Weil die WestLB öffentlich-rechtlich ist, musste die Landesregierung mit einer 5-Milliarden-Euro-Finanzspritze die Landesbank retten. Parallel dazu bemühen sich FDP und CDU um Restrukturierungen innerhalb der Bank, damit sich ein solches Fiasko nicht wiederholt. Auf europäischer Ebene wird über neue Spielregeln für Finanzmärkte diskutiert. All diese Bemühungen lehnt die Linke in Werl ab – ihr gutes Recht, nur leider unterbreitet die Linke keine Gegenvorschläge. Wer ätzt und meckert ohne mit Alternativen aufzuwarten, darf sich nicht wundern, wenn das Schlagwort „Populismus“ fällt.
Indem die Linke in ihrer Pressemitteilung (längst bekannte) Daten auflistet, welche die finanziellen Auswirkungen des WestLB-Desasters auf die örtlichen Sparkassen belegt, erweckt sie den Eindruck, als ob die Landesregierung für die Missstände verantwortlich sei. Dies ist selbstverständlich falsch. Die maroden Papiere wurden unter der SPD/Grüne-Koalition erworben. Die Krise belegt außerdem, dass Manager öffentlich-rechtlicher Einrichtungen nicht cleverer und ethischer agieren als die Chefs privater Banken. Hier gilt es nun nicht nur, neue Spielregeln für die Landesbanken zu erlassen. Auch ein Verkauf der Landesbank darf kein Tabu sein, denn es kann nicht sein, dass die Sparkassen darunter leiden müssen, wenn sich die Landesbank mit Aktien verzockt. Das sollte auch die Linke erkennen.
Lügen, Phrasen, Populismus –leider liegt die Linke in Werl genau auf einer Linie mit ihrer Bundespartei.
Für die Jungen Liberalen:
Julian Kirchherr (Kreisvorsitzender Junge Liberale KV Soest), Christian Schulz (Stadtverbandsvorsitzender Junge Liberale Werl)
"Unverschämte Selbstbeweihräucherung"
Eine Klarstellung
Im jüngsten Unionsbrief behauptet CDU-Chef Klaus Eifler, die Junge Union Werl sei „die stärkste Jugendorganisation einer politischen Partei im Kreis Soest.“ Dieses Statement erweckt den Eindruck, als ob die Jungen Union solide politische Arbeit leiste. Das ist schlichtweg nicht der Fall.
In der Tat hat die Junge Union eine beträchtliche Mitgliederkartei aufzuweisen („Ein Körnchen mit der Jungen Union“), eine Kartei, bei der wir Liberale niemals mithalten können. Politische Stärke definiert sich allerdings weniger aus den Mitgliederzahlen, sondern vielmehr aus der politischen Arbeit, die diese Mitglieder dann leisten. Und da bewegt sich die Junge Union nicht erst seit dem Weggang von Gerd Petermann auf dünnem Eis.
Aktionen, Programmatik, Außendarstellung – das sind Kerbereiche junger Politik. Die JuLis vor Ort können in allen diesen Bereichen punkten: Unsere letzte Reise (zum JuLi-Landeskongress nach Wuppertal) liegt nicht einmal eine Woche zurück, der Schülerbeirat, maßgeblich initiiert von Liberalen und Grünen, ist ein tolles Beispiel für reale Programmatik und auch unsere daraus hervorgehende Pressearbeit weist mittlerweile Konsistenz und Qualität auf – gelegentlich schaffen wir es sogar ins Hellweg Radio. Natürlich läuft auch bei uns nicht alles rund und wir machen etliche Fehler, aber wir glauben, dass wir daraus auch lernen.
Bei der Jungen Union Werl ergibt sich ein ungleich düstereres Bild: Die letzte „Aktion“ war wohl der Stadtkongress Anfang Januar, Termine lassen sich auf der JU-Homepage, eigentlich das Herzstück einer politischen Jugendorganisation, sowieso nicht finden (Die Mutterpartei liefert bei der Aktualität des Webauftritts allerdings auch kein gutes Beispiel: So wird dort der Ex-Vorsitzende Gerd Petermann weiterhin als Chef der JU Werl geführt, vgl.: http://www.cdu-werl.de/2960die_vereinigungen.html). Jungkonservative Programmatik? Pressemitteilungen? Fehlanzeige.
Für uns als JuLis ist es ärgerlich, wenn Klaus Eifler die Junge Union als „die stärkste Jugendorganisation einer politischen Partei im Kreis Soest“ anpreist, denn das ist unverschämte Selbstbeweihräucherung und politische Augenwischerei. Zum Schluss: Ich wünsche mir, dass sich der Bürger selbst ein authentisches Bild über den Zustand der beiden politischen Jugendorganisationen in Werl macht. Ein kurzer Blick ins Internet (www.julis-werl.de, www.ju-werl.de) genügt.
Für die Jungen Liberalen (19.04.2008):
Julian Kirchherr
Ereignisreiches Wochenende für die Jungen Liberalen
FDP-Nachwuchs auf Kreishauptausschusssitzung in Bad Westernkotten und JuLi-Landeskongress in Krefeld
KREIS SOEST/KREFELD, 13.04.2008. Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Jungen Liberalen (JuLis) aus dem Kreisverband Soest: Am Samstag besuchten Kreisvorsitzender Julian Kirchherr (Werl) und Kreispressesprecher Benedikt Laame (Geseke) zunächst die Sitzung des FDP-Kreishauptausschusses in Bad Westernkotten, am Sonntag ging es für die JuLis dann auf den JuLi-Landeskongress nach Krefeld.
Im Mittelpunkt der Kreishauptausschusssitzung standen betriebswirtschaftliche Änderungen in der kommunalen Verwaltung sowie die Wahlen im kommenden Jahr. „Ich denke, wir konnten viele wertvolle Tipps für den Kommunalwahlkampf mitnehmen,“ sagte JuLi-Chef Kirchherr , „wir fühlen uns nun besser gerüstet für das Superwahljahr und werden noch gezielter darauf hinarbeiten, jungliberale Forderungen und Köpfe in die FDP einzubringen.“
Simon Motzkus (Bad Sassendorf), Christian Schulz (Werl), Sina Sossna (Geseke) und Julian Kirchherr (Werl) reisten am folgenden Tag dann in aller Frühe nach Krefeld, um dort den Verband programmatisch zu stärken. Zur Debatte standen unter anderem Anträge zur Abschaffung der Kirchensteuer, den Kopfnoten und auch zu möglichen Koalitionsaussagen der FDP im nächsten Bundestagswahlkampf.
Mit knapper Mehrheit bestärkten die JuLis ihre Forderung nach der Abschaffung der Kirchensteuer. „Wir stellen nicht in Abrede, dass die evangelische und katholische Kirche viel Gutes für unser Land tun, aber in der pluralistischen deutschen Gesellschaft gibt es keinen Grund dafür, dass die evangelische und katholische Kirche gegenüber anderen Religionsgemeinschaften bevorzugt wird und zwar mit der Möglichkeit, eine Steuer einzuziehen,“ begründete Kreisvorsitzender Kirchherr die Entscheidung.
Bei den Kopfnoten entschieden die JuLis, dass „social skills“ zwar einen Platz auf dem Zeugnis finden sollten, allerdings sei die momentane Regelung nicht tragbar. „Sechs Kopfnoten, das ist einfach zu viel, das kann kein Lehrer ehrlich bewerten,“ so auch der JuLi-Tenor im Kreis.
Mit breiter Mehrheit beschlossen die JuLis, dass sie Guido Westerwelle darin unterstützen, keine Koalitionsaussage vor der nächsten Bundestagswahl zu treffen. „Nach der Wahl werden wir schauen, mit wem wir das Maximum an liberaler Politik durchsetzen können. Vor der Wahl wird es mit uns keine ideologischen Grabenkämpfe geben,“ meinte JuLi-Kreisvorsitzender Kirchherr dazu.
„Ein interessantes, lehrreiches Wochenende,“ resümierten die JuLis aus dem Kreis auf der Rückfahrt nach Westfalen-Süd.
JuLis: Erfolgreicher Bundeskongress
FDP-Nachwuchs erfährt große Ehrung
WERL/BRAUNSCHWEIG, 16.03.2008. Großer Erfolg für die Jungen Liberalen (JuLis) aus Werl: Die heimischen Bundeskongressdelegierten Christian Schulz und Julian Kirchherr gewannen am Wochenende auf dem JuLi-Bundeskongress in Braunschweig einen internen Sonderpreis des Bundesverbandes für eine besonders gelungene Presseinitiative.
Hintergrund dazu: Der Stadtverband der JuLis Werl hatte im vergangenen Jahr mit Schülervertretungen und anderen politischen Jugendorganisationen vor Ort erfolgreich für die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlaments (Schülerbeirat) gekämpft. Weil die Liberalen dabei insbesondere bei der Pressearbeit federführend waren, gab es die Auszeichnung. Zu dem Preis erhielten die JuLis einen Werbemittelgutschein in Höhe von 75 Euro.
Auf Kreisebene gab es außerdem den ersten Platz beim internen JuLi-Pressewettbewerb 2007/2008. Dabei ging es darum, welcher Kreisverband in dem vergangenen zwölf Monaten die meisten Pressemitteilungen in den lokalen Tageszeitungen unterbringen konnte. Zu dem Preis gehörte ein Werbemittelgutschein in Höhe von 100 Euro.
„Wir freuen uns riesig über die tollen Auszeichnungen und darüber, dass wir die Jury sowohl qualitativ als auch quantitativ von unserer Arbeit überzeugen konnten,“ waren sich Schulz und Kirchherr einig. „Und ansonsten gilt für uns: Mund abputzen, weitermachen. Es gibt noch viel zu lernen.“
Im Mittelpunkt des Bundeskongresses stand für die Werler Bundeskongressdelegierten ohnehin die Antragsberatung: Mit großem Interesse verfolgte der FDP-Nachwuchs die Debatten um das neue Grundsatzprogramm „Humanistischer Liberalismus 2.0“. Aber auch bei den Diskussionen um Praktikantenvergütung, eine SED-Opferpension oder die Abschaffung der Erbschaftssteuer stimmten Schulz und Kirchherr eifrig mit.
„Mir hat dieser Kongress großen Spaß gemacht,“ fasste JuLi-Stadtverbandsvorsitzender Christian Schulz seine Eindrücke nach Ende der Veranstaltung zusammen.
Mehr Infos: www.julis.de
JuLis Werl zum Bundeskongress
FDP-Nachwuchs freut sich auf Braunschweig
WERL, 13.03.2008. Mit Spannung blicken Christian Schulz, Stadtverbandsvorsitzender der JuLis Werl, und Julian Kirchherr, JuLi-Chef im Kreis Soest, dem 36. Bundeskongress der Jungen Liberalen entgegen. Am kommenden Wochenende, 14.03.2008 -16.03.2008, reisen die beiden Werler Bundeskongressdelegierten nach Braunschweig, um dort das über das neuen JuLi-Grundsatzprogramm „Humanistischer Liberalismus 2.0“ zu diskutieren und zahlreiche Anträge zu beraten.
„Besonders freuen wir uns außerdem auf die hochkarätigen Gastredner auf dem Bundeskongress wie zum Beispiel Dr. Philipp Rösler, Partei- und Fraktionsvorsitzender der FDP Niedersachsen,“ so Schulz.
Wer mehr über den anstehenden Bundeskongress erfahren will, kann sich umfassend unter www.julis-werl.de informieren.
JuLi-Bezirkskongress ein „Erfolg auf ganzer Linie“
Werler FDP-Nachwuchs im Vorstand vertreten - Zwei Mandate für den Bundeskongress
WERL/HAMM, 23.02.2008. Als „Erfolg auf ganzer Linie“ bezeichneten die Werler JuLis den diesjährigen Bezirkskongress der Jungen Liberalen Westfalen-Süd. Über fünfzig Nachwuchspolitiker trafen sich am vergangenen Samstag, 23.02.2008, am Nachmittag im Cafe Extrablatt in Hamm, um einen neuen Bezirksvorstand zu wählen und die Bundeskongressdelegierten-Mandate zu vergeben.
Dabei schnitt der Werler FDP-Nachwuchs stark ab: Friedemann Brockmeyer wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Julian Kirchherr komplettiert den Vorstand als Beisitzer.
Auch bei der Wahl um die begehrten Bundeskongressdelegierten-Mandate erzielten die Julis aus Werl ein herausragendes Ergebnis: Denn mit Julian Kirchherr und Christian Schulz gehen zwei der fünf Mandate an die Stadt am Hellweg.
„Unser Erfolg auf diesem Bezirkskongress ist eine erfreuliche Bestätigung unserer politischer Arbeit,“ bemerkte JuLi-Stadtverbandsvorsitzender Schulz nach Ende der Veranstaltung.
JuLis: Stadtparteitag der FDP Werl großer Erfolg
Liberaler Nachwuchs gut im Vorstand vertreten – Ersatzkongressdelegierter zum Kreishauptausschuss
WERL, 08.02.2008. Die Jungen Liberalen Werl freuen sich über einen erfolgreichen Stadtparteitag der FDP vor Ort. JuLi-Chef Christian Schulz ist abermals als Beisitzer in den Vorstand gewählt worden. Auch der Werler Jungliberale Julian Kirchherr bereichert die FDP von nun an als Beisitzer. Außerdem stellen die JuLis Werl mit Kirchherr einen Ersatzkongressdelegierten zum Kreishauptausschuss.
„Ich freue mich außerordentlich über das grandiose Abschneiden unserer Jugendorganisation sowie der regen Teilnahme am Parteitag,“ resümierte JuLi-Chef Schulz. „Ohne Frage haben die JuLis heute wieder bewiesen, dass sie frischen Wind in die FDP gebracht haben. Durch den heutigen Tag sehen wir uns in unserer Arbeit als führende politische Jugendorganisation in Werl bestärkt.“
Kreiskongress großer Erfolg für die Werler JuLis
WERL. Sowohl programmatisch als auch personell werteten die Werler Jungliberalen den ersten programmatischen Kreiskongress ihres Kreisverbandes als großartigen Erfolg. „Spannende Debatten, fantastische Beteiligung", freute sich Stadtverbandsvorsitzender Christian Schulz.
"Beachtenswert" nannte der Nachwuchspolitiker den einstimmigen Beschluss zum Leitantrag "Sozialpolitik":„Ziel unserer Bemühungen bei einer liberalen Sozialpolitik ist es", erklärt Schulz, „dass Kinder und Jugendliche zu mündigen Bürgern heranwachsen, sodass sie im späteren Leben erst gar nicht auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind. Das unterscheidet uns von den anderen Parteien: Statt sozialpolitische Versäumnisse im Nachhinein durch Transferleistungen mühsam ausgleichen zu müssen, setzen wir auf vorbeugende Mittel."
JuLis Werl zum Kreiskongress
FDP-Nachwuchs freut sich auf Bad Sassendorf
WERL/BAD SASSENDORF, 01.01.2008. Mit Spannung blicken die Jungen Liberalen (JuLis) Werl dem ersten programmatischen Kreiskongress ihres Kreisverbandes entgegen. Am kommenden Samstag, 5.1.2008, trifft sich der FDP-Nachwuchs aus dem gesamten Kreis Soest ab 16.00 Uhr im Haus Rasche in Bad Sassendorf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema „Jungliberale Sozialpolitik“.
„Das ist ein wichtiger Politikbereich, um den sich die FDP immer noch viel zu wenig schert,“ findet Christian Schulz, Chef der JuLis in Werl und freut sich auf interessante Debatten. Der Werler Nachwuchs mischt aber nicht nur bei der Sozialpolitik fleißig mit. So werden die heimischen Liberalen auf dem Kongress z. B. auch die Einführung fünfjähriger Wahlperioden auf Bundesebene und die Abschaffung der Kfz-Steuer fordern.
„Die JuLis Werl treffen sich am kommenden Samstag um 14.40 Uhr am Werler Bahnhof, um nach Bad Sassendorf zu fahren“, sagt Schulz und fügt an: „Der Kreiskongress ist öffentlich und daher eine tolle Möglichkeit für Interessenten, die JuLis näher kennen zu lernen. Wir würden uns sehr freuen, wenn der ein oder andere diese Chance nutzen würde.“
JuLis: Wütend über KiBiz
WERL/UNNA. Heiß her ging es am vergangenen Donnerstag in Unna: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung stellte Ralf Witzel, FDP-Politiker im Landtag, das umstrittene Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vor. Mit dabei waren auch die beiden Werler Jungliberalen Julian Kirchherr und Christian Schulz.
„Dieses Gesetz bedeutet, dass es mehr Stellen und mehr Geld im Bereich der frühkindlichen Bildung gibt,“ erzählte Witzel. „Kurzum: Es wird alles besser.“ Diesen Aussagen stimmten allerdings die wenigsten Diskussionsteilnehmer zu.
„KiBiz ist ein Spargesetz: So führt die neue Kopfpauschale zu Personalabbau im großen Stil. Damit einher geht eine deutlich geringere Betreuungsqualität,“ argumentierte Kirchherr. Kirchherr und Schulz besuchten im Vorfeld der Veranstaltung den Kinderhort der Walburgisgrundschule Werl, um sich dort über die bevorstehenden Auswirkungen des Gesetzes zu informieren.
Obwohl zahlreiche Diskussionsteilnehmer um eine objektive Darstellung des Gesetzes baten, war Witzel zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung dazu bereit, Selbstkritik zu üben: „Dieses Gesetz ist die größte soziale Wohltat der amtierenden Landesregierung.“
„Beim KiBiz sind Nachbesserungen erforderlich und es hilft nicht weiter, wenn Spitzenpolitiker in solche Parolen flüchten,“ lautete der abschließende Tenor der Veranstaltung.
Das Praktikantenblog
Julian Kirchherr, Pressesprecher der JuLis Werl, absolvierte vom 1.10.2007-12.10.2007 ein Praktikum im Bundestag. Hier ist sein Blog:
Mein zweiwöchiges Praktikum bei Jörg van Essen hätte ich zu keinem besseren Zeitpunk aufnehmen können: Denn zwei Tage vor Beginn feierte Herr van Essen seinen sechzigsten Geburtstag "bei der Truppe" in Afghanistan. In den folgenden Wochen reihten sich die prominenten Gratulanten und spannenden Ehrungen, bei denen ich stets dabei sein durfte, geradezu aneinander.
Da die erste Woche eine sitzungsfreie war, traf "der Chef" allerdings erst am darauf folgenden Montag in Berlin ein. Vorher musste er noch zahlreiche Termine in seinem Wahlkreis wahrnehmen. So konnte ich mich in den ersten fünf Tagen gut in die Arbeitsabläufe im Büro einfinden, viele persönliche Erfahrungen sammeln und interessante Kontakte knüpfen. Was mich sehr freute: Nicht nur die traditionellen Praktikantenaufgaben wie das Kopieren oder Kaffeekochen fielen in meinen Aufgabenbereich, sondern auch interessante Recherche- und Schreibarbeiten.
Gleich an meinem allerersten Arbeitstag traf ich Guido Westerwelles persönlichen Referenten Marcus Kreft, der ebenfalls mit Guido Westerwelle und Herrn van Essen in Afghanistan gewesen war. Kreft berichtete über die Gegebenheiten und Gefahren am Hindukusch und mir lief bereits beim Zuhören ein kalter Schauer über den Rücken.
Dass ich Hans-Dietrich Genscher während meines Praktikums treffen konnte, war ein weiteres Highlight der ersten Tage. An einem Nachmittag durfte ich eine n-tv-Sendung besuchen, in der Genscher mit der Moderatorin Leo Busch über die deutsche Wiedervereinigung debattierte.
Als zu Beginn der Sitzungswoche Herr van Essen in sein Berliner Büro kam, überraschte das Team ihn dort mit Sekt und einem leckeren Kuchen. Der Kuchen mit vielen Erdbeeren - war sogar mit einer Marzipaneisenbahn verziert. Und wer Herrn van Essen kennt, weiß, was für ein großer Eisenbahnfan er ist. Obwohl er seinen Geburtstag eigentlich eher ungern feiert, freute er sich sehr. Viele Termine standen in dieser Woche an, vom Arbeitskreis "Innen und Recht" oder dem Rechtausschuss bis zu den Plenarsaaldebatten. Und überall gratulierten Herrn van Essen nicht nur die Parteifreunde zu seinem Jubiläum, sondern auch viele Politiker anderer Fraktionen.
Das aufregendste Erlebnis meines Praktikums: Am Mittwochabend meiner zweiten Woche lud die FDP-Fraktion zu einem Empfang ein, um Herrn van Essens Geburtstag angemessen nachzufeiern. "So liberal sind wir dann doch nicht, dass sich jemand bei uns vor seinem Jubiläum drücken kann" scherzte Guido Westerwelle zu Beginn seiner Rede. Jeder deutsche Politiker mit Rang und Namen fand seinen Weg in den Kaisersaal in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Ob nun der ehemalige Außenminister Klaus Kinkel, der Bundestagspräsident Norbert Lammert oder der amtierende Verteidigungsminister Franz Josef Jung, alle würdigten Herrn van Essen (Fotos). Das gelungenste Geschenk des Abends war wohl ein Gutschein über eine Lokführerausbildung.
Während meiner Zeit im Bundestag lernte ich auch die Stadt ein wenig besser kennen. Am Tag der Deutschen Freiheit besuchte ich mit Freunden ein Konzert der Fantastischen Vier sowie der Sportfreunde Stiller auf der mittlerweile legendären Fanmeile. An einem Wochenende hatte ich außerdem die großartige Gelegenheit, mir das Schloss Bellevue am Tag der offenen Tür etwas genauer anzuschauen.
Ein Praktikum im Büro van Essen ist eine lohnenswerte Erfahrung, die ich uneingeschränkt weiterempfehle! Ich bin Herrn van Essen sehr dankbar, dass er mir diese Möglichkeit gegeben hat. Besonderer Dank gilt auch dem Büroteam, das überaus freundlich und immerzu hilfreich gewesen ist.
JuLi-Chef in Werl: Lukas Chmuczyk
Lust auf die JuLis?
Mail an: it-csc@gmx.de
Unser Spitzenkandidat
Mehr Infos: www.julian-kirchherr.de
































